Die Freiwillige Feuerwehr Rheinzabern und die Grundschule „An der Römerstraße“ führten gemeinsam eine Räumungsübung durch


Am Montag den 23.08.2010 fand in der Grundschule "An der
Römerstraße" eine Räumungsübung im kompletten Schulgebäude und der Turnhalle statt. Beobachtet wurde das Ganze von der Freiwilligen Feuerwehr Rheinzabern. Den Übungstermin haben Frank Zoller, zuständiger Schulklassenbetreuer der Feuerwehr, sowie Rektorin Marika Rossell gemeinsam abgestimmt. An der Übung waren 207 Kinder, 13 Lehrkräfte, die Schulsekretärin und der Hausmeister sowie fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt.
Punkt 10:45 Uhr ging im Schulgebäude der Alarm los. Die einzelnen Schulklassen konnten wieder einmal zeigen, dass sie für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, dennoch gut gewappnet sind. An den Treppen, Ausgängen und der Sammelstelle waren Einsatzkräfte der Feuerwehr verteilt. So konnte der Ablauf nach der Alarmierung genauer unter die Lupe genommen werden. Innerhalb von zwei Minuten waren Schulgebäude und Turnhalle komplett geräumt. Die Kinder bewegten sich ruhig und geordnet in Richtung vereinbarter Sammelstelle. Dort angekommen wurden sie nochmal von ihren zuständigen Lehrkräften gezählt. Kurz danach war dann auch schon das "Tatütata" eines Feuerwehrfahrzeugs zu hören. Frau Rossell erkundigte sich am Sammelplatz über den aktuellen Stand und meldete anschließend dem fiktiven Einsatzleiter Zoller die vollständige Räumung der beiden Gebäude. Damit war die Übung erfolgreich beendet. Anschließend fand eine gemeinsame Auswertung statt. Die Feuerwehrmänner Hubert Zirker, Christof Zirker, Volker Betzer und Christian Seither gaben Ihre Eindrücke an Frau Rossell weiter. Sehr positiv ist aufgefallen, dass sich Schulleitung und Lehrkräfte nach Probeübungen auch Gedanken zur Verbesserung der Abläufe machen. So existiert zum Beispiel ein Hinweisblatt für Lehrkräfte und Mitarbeiter, in dem alle wichtigen Punkte und Regeln für den Ernstfall aufgeführt sind. Es fiel außerdem auf, dass die Übungen von den Beteiligten sehr ernst genommen werden und nicht nur gemacht werden, damit sie eben gemacht sind. Das zeigt sich auch daran, dass Fehler als Chance zur Verbesserung gesehen und nicht wegdiskutiert werden. Schließlich ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber eben Übung macht den Meister. Der Wehrführer und der Schulklassenbetreuer bedanken sich zum einen bei den Verantwortlichen der Grundschule für die gute Zusammenarbeit und zum anderen aber auch nochmal bei den Kameraden, die sich für diese Übung extra frei genommen haben.



Die Schüler der Grundschule an den verschiedenen Sammelstellen mit ihren Lehrern, beobachtet von Feuerwehrmännern