Kooperatives Firmprojekt der Feuerwehren aus Rheinzabern und Neupotz

Zum dritten Mal führte ein Team der Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Samstag im Rahmen der Firmvorbereitung einen Projektnachmittag durch. Erstmals in diesem Jahr war es eine Kooperation der beiden Feuerwehren aus Rheinzabern und Neupotz. Vierundzwanzig Jugendliche waren zunächst im Gerätehaus Rheinzabern zu Gast und erfuhren dort, was hinter dem ehrenamtlichen Engagement eines Feuerwehrangehörigen eigentlich alles steckt.
Nach einem einführenden Referat durch Wehrführer Hubert Zirker, der über Ausbildungs- und Einsatzgeschehen bei der Feuerwehr informierte, referierte der stellvertretende Wehrleiter Stefan Reis über das komplexe Thema „Brennen und Löschen“. Hierbei wurden die zahlreichen Informationen und Hinweise durch praktische Vorführungen und Experimente unterstützt. Auch eine lautstarke „Abschlussexplosion“ zum Ende des Vortrages fehlte bei den Vorführungen nicht.
Jetzt wurde ein Standortwechsel vorgenommen. Mit vier Feuerwehrfahrzeugen aus Rheinzabern und Neupotz fuhren die Projektteilnehmer nach Leimersheim ans Rheinufer. Dort wurden einzelne Informationsstationen aufgebaut, die gruppenweise von den Firmlingen durchlaufen wurden.
In der ersten Station wurde das hydraulische Rettungsgerät für die technische Unfallhilfe demonstriert. Hubert Schmitt zeigte das systematische Vorgehen bei solchen Einsätzen.
In Station zwei zeigten Frank Zoller und David Hoffmann die Gerätschaften und Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung mit und ohne Schaum. Auch das Thema Atemschutz wurde erklärt.
Rund ums Thema Feuerlöscher ging es bei Station drei. Stefan Reis unterwies die Jugendlichen beim Umgang mit Feuerlöschern.
Besonders rasant verlief es in Station vier . Die Kameraden aus Neupotz, Wehrführer Andreas Keil, Bootsführer Stefan Röther und Feuerwehrmann Oliver Antoni, hatten das Rettungsboot zu Wasser gelassen. In einer aufregenden Bootsfahrt auf dem Rhein konnten hier die Jungen und Mädchen die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Rettungsgerätes kennen lernen.
Nach abgeschlossenem Durchlauf ging es im Fahrzeugkonvoi zurück ins Gerätehaus nach Rheinzabern, wo mit der schriftlichen Bestätigung der Projektteilnahme der Nachmittag abgeschlossen wurde.
Besonderer Dank gilt allen Feuerwehrmännern, die sich für die Firmlinge den Samstagnachmittag frei gehalten hatten und mit viel Engagement dieses Projekt ermöglicht haben.